Gefahren durch anhaltende Hitze

Wetterlagen mit anhaltender Hitze führen in Deutschland zu einer Reihe von Gefahren für die Bevölkerung. Hier erfahren Sie, wie Sie sich schützen können. Besonders ältere Menschen und Kleinkinder sind durch die hohen Temperaturen gefährdet. In vielen Gebieten gilt aufgrund der geringen Niederschläge der letzten Tage und Wochen eine erhöhte Waldbrandgefahrenstufe. Es ist darüber hinaus mit Hitzegewittern zu rechnen. Das Baden birgt zusätzliche Gefahren für Kinder und Erwachsene.

Hitze

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Teile Deutschlands eine Hitzewarnung Warnkarte herausgegeben. Damit Sie die Hitze gut überstehen, empfehlen wir Ihnen, folgende Punkte zu beachten:

  • Sorgen Sie für ausreichende Getränkevorräte und trinken Sie mindestens 2-3 Liter am Tag. Ideal sind Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte.
  • Decken Sie Ihren Mineralverlust, zum Beispiel durch salzhaltige Lebensmittel.
  • Wenn Sie im Freien arbeiten oder Sport treiben, tun Sie dies möglichst in den frühen Morgenstunden oder am Abend.
  • Tragen Sie lockere Kleidung.
  • Bei Aufenthalt im Freien sollten Sie zum Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung eine leichte Kopfbedeckung tragen. Achten Sie auch darauf, dass insbesondere Kinder sich nicht dauerhaft in der Sonne aufhalten.

Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Faltblatt „Hitze“.

 

Waldbrandgefahr

In Teilen Deutschlands besteht aufgrund der hohen Temperaturen eine erhöhte Waldbrandgefahr. Eine Übersicht über die aktuelle Gefahrenlage in Ihrer Region können Sie beim DWD abrufen: Waldbrandgefahr

Folgende Regeln sollten Sie zudem bei erhöhter Waldbrandgefahr beachten:

  • Entzünden Sie keinesfalls Feuer im Wald.
  • Rauchen Sie nicht im Wald.
  • Lassen Sie keine Glasflaschen im Wald liegen. Durch den Brennglaseffekt kann ein Brand entstehen.
  • Stellen Sie Fahrzeuge nur auf ausgewiesenen und befestigten Flächen außerhalb des Waldes ab. Sonst können durch erhitzte Teile eines abgestellten Fahrzeugs, wie etwa dem Auspuff, Brände entstehen.
  • Wenn Sie einen Brand im Wald entdecken, rufen Sie sofort die Feuerwehr unter der Nummer 112.

Weitere Hinweise finden Sie außerdem in unserem Faltblatt „Waldbrand“.

 

Unwetter

In Folge der Hitze besteht auch die Gefahr von Gewittern und Starkregen. Welche Regionen betroffen sind, sehen Sie hier: Warnlagebericht Deutschland.

Unwetter wie Gewitter und Starkregen können sich in sehr kurzer Zeit entwickeln und sind lokal oft begrenzt, so dass eine genaue Vorhersage häufig nicht möglich ist. Bitte beachten Sie bei Unwettern außerdem folgende Punkte:

  • Achten Sie auf Warnungen in den Medien.
  • Meiden Sie Anhöhen und die Nähe zu hohen Bäumen oder Strom- und Funkmasten.
  • Suchen Sie bei einem Gewitter Schutz in festen Gebäuden oder Autos. Vermeiden Sie dabei Kontakt zu metallischen Teilen.
  • Verlassen Sie bei Gewitter sofort jegliches Gewässer.
  • Trennen Sie elektrische Geräte vom Netz, um Überspannungsschäden zu vermeiden.

Für weitere Informationen zum Thema Unwetter und Gewitter können sie unser Faltblatt „Unwetter“ herunterladen.

 

Baden

Bei den anhaltend hohen Temperaturen laden überall Badestellen und Gewässer zur Abkühlung ein. Besonders beim Baden außerhalb von Schwimmbädern drohen aber Gefahren.

Beachten Sie daher unbedingt die folgenden Sicherheits-Hinweise der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG):

  • Nur an bewachten Badestellen schwimmen gehen und die Warnhinweise beachten.
  • Eltern sollten kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen und immer in Griffweite bleiben.
  • Die eigene Leistungsfähigkeit kritisch einschätzen; nicht übermütig werden.
  • Nie in unbekannte Gewässer springen. Nur an ausgewiesenen Sprungbereichen ins Wasser springen. Kopfsprünge im Ufer- und Flachwasserbereich können lebensgefährlich sein oder schwerste, dauerhafte Schäden nach sich ziehen.
  • Luftmatratzen, Schlauchboote und Gummitiere sind gefährliches Spielzeug und können leicht abgetrieben werden.

Weitere Informationen zum Verhalten am Wasser bietet Ihnen die Internetseite der DLRG.

 

Hitzewarnung des DWD: DWD-Wetterwarnung (Video-Clip)

 

Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, BBK

   
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