Im Notfall  

   

Einsätze 2017

11.04.2017 - 16.23 - Brandeinsatz, Mittelbrand, Überlandhilfe - Kellerbrand in Mehrfamilienhaus, Adlerstraße, Kürnbach

Details

Kürnbach/Flehingen. Zur Überlandhilfe wurde am Dienstagmittag, 11.04.17 die Abteilung Flehingen der Feuerwehr Oberderdingen zusammen mit den Feuerwehren Kürnbach und Sulzfeld um 16.23 Uhr von der Integrierten Leitstelle Karlsruhe in die Adlerstraße nach Kürnbach alarmiert. Dort war es zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus gekommen, wobei insgesamt 15 Bewohner teils über die Drehleiter gerettet werden mussten. 12 von ihnen, darunter auch Kinder, mussten anschließend in ärztliche Behandlung gebracht werden.

Mit der Drehleiter und dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug eilte die Flehinger Feuerwehrabteilung zur Unterstützung der örtlichen Kräfte nach Kürnbach, weitere Verstärkung kam aus Sulzfeld. Mit mehreren Atemschutztrupps und C-Rohren wurde die Menschenrettung und Brandbekämpfung durchgeführt.

Neben der Feuerwehr Kürnbach, die mit dem Tanklöschfahrzeug TLF 8/18, dem Löschgruppenfahrzeug LF 8 und dem Mannschaftstransportwagen MTW angerückt war, war die Feuerwehr Sulzfeld mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 16/12, dem Gerätewagen-Transport GW-T und dem Einsatzleitwagen ELW 1 vor Ort. Die Abteilung Flehingen war mit 12 Einsatzkräften, der Drehleiter DLA (K) 23/12 und dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 16/20 im Einsatz. Die Feuerwehr hatte insgesamt rund 55 Feuerwehrangehörige vor Ort. Der Rettungsdienst war ebenfalls mit einem Großaufgebot und unter anderem mit fünf Rettungswagen RTW angerückt. Unterstützung erhielt der Rettungsdienst von mehreren DRK-Bereitschaften umliegender Orte. Die Polizei hatte vier Beamte und zwei Streifenwagen im Einsatz.

Dazu weitere Berichte:

KFV-Karlsruhe

Zwölf Verletzte nach Brand in einem Wohnhaus

Zu einem Kellerbrand in einem dreistöckigen Mehrfamilienhauses wurden die Einsatzkräfte am Dienstag gegen 16.25 Uhr in die Adlerstraße in Kürnbach alarmiert.

Bis zum Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr hatten beherzt eingreifende Nachbarn bereits mehrere Personen über angestellte Leitern aus dem ersten Stockwerk gerettet, da der Fluchtweg aufgrund der starken Rauchentwicklung über das Treppenhaus abgeschnitten war. Über die Drehleiter konnten weitere Personen aus dem Gebäude evakuiert und in Sicherheit gebracht werden. Mehrere Trupps unter Atemschutz kontrollierten anschließend das gesamte Gebäude um sicherzustellen, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden.

Durch einen Zugang im hinteren Teil des Gebäudes konnte in den Keller vorgedrungen und mit der Brandbekämpfung unter Atemschutz begonnen werden. Zusätzlich wurde das Gebäude durch den Einsatz von Lüftern vom Brandrauch befreit, wodurch die Sicht und somit die Arbeit der Einsatzkräfte erleichtert wurde.

Aufgrund der hohen Zahl an Verletzten wurden die DRK Bereitschaften aus Bretten, Flehingen, Oberderdingen und Sulzfeld zur Unterstützung des Rettungsdienstes angefordert,  der mit fünf RTWs vor Ort war. Von den insgesamt 15 geretteten Personen wurden 12 mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in verschiedene Krankenhäuser in der Umgebung gebracht.

Die Polizei war mit 2 Streifenwagen vor Ort.  Unter der Leitung von Kommandant Hartmut Grüneich waren die Feuerwehren aus Kürnbach, Sulzfeld und Oberderdingen mit insgesamt acht Fahrzeugen und rund 55 Mann im Einsatz. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Patric Paulus, Kreisfeuerwehrverband Karlsruhe, 11.04.17

 

POL-KA: (KA) Kürnbach

Kellerbrand in Mehrfamilienhaus mit mehreren Verletzten

Kürnbach. Zu einem Kellerbrand kam es am Dienstagnachmittag um 16:24 Uhr in der Adlerstraße in Kürnbach. Als die Freiwilligen Feuerwehren aus Kürnbach, Sulzfeld, Oberderdingen und Flehingen am Brandort eintrafen, hatte ein Nachbar bereits begonnen, mehrere Personen mittels einer Leiter über einen Balkon im 1. OG des Mehrfamilienhauses zu evakuieren. Die Feuerwehr rettete weitere acht Personen über eine Drehleiter aus dem sehr stark verrauchten Gebäude. Die restlichen Bewohner hatten das Haus bereits selbständig verlassen. Nach rund einer Stunde hatte die Feuerwehr den Kellerbrand gelöscht. Bei zwölf Bewohnern bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung, weshalb sie vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht werden mußten. Der entstandene Sachschaden wird momentan auf rund 50.000 Euro geschätzt. Aufgrund der Rauchgase konnten die Bewohner nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren. Herr Ebhart, Bürgermeister der Gemeinde Kürnbach, kam an den Brandort und organisierte entsprechende Notunterkünfte für die Betroffenen. Bezüglich der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Jürgen Fabian, Führungs- und Lagezentrum Polizeipräsidium Karlsruhe, Presseportal,  11.04.2017

 

POL-KA: (KA) Kürnbach

Möglicherweise zündelnde Kinder für Kellerbrand in Mehrfamilienhaus verantwortlich - Kripo bittet um Hinweise

Karlsruhe. Möglicherweise haben zündelnde Kinder am Dienstagnachmittag den Kellerbrand in einem Sechsfamilienhaus in Kürnbach ausgelöst. Dafür sprechen mehrere Indizien, auf die Brandermittler des Kriminalkommissariats Bruchsal bei ihren Nachforschungen gestoßen sind. Demnach brach das Feuer in einem für Sperrmüll vorgesehenen Abstellraum aus, in welchem auch stapelweise Zeitungen gelagert waren. Ein technischer Defekt sei aufgrund der dafür fehlenden Voraussetzungen weitestgehend auszuschließen.

Die wegen des Verdachts einer Rauchvergiftung in Krankenhäuser eingelieferten zwölf Bewohner konnten noch am Abend beziehungsweise im Laufe der Nacht allesamt aus ihrer Klinik entlassen werden.

Inzwischen sind auch die Räume in den Obergeschossen des betroffenen Wohnhauses wieder beziehbar, während die Belüftungsmaßnahmen in den darunter liegenden Wohnungen derzeit noch andauern. Es wird damit gerechnet, dass auch hier die Bewohner in Kürze wieder zurückkehren können. Die angenommene Schadenshöhe von 50.000 Euro bleibt nach Einschätzungen der Kripo unverändert.

Zur Klärung der mutmaßlichen Brandstiftung dauern die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Bruchsal noch an. Es wird in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise oder darüber hinausgehende sachdienliche Hinweise gebeten, die der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/939-5555 entgegennimmt. 

Quelle: Ralf Minet, Pressestelle Polizeipräsidium Karlsruhe, Presseportal, 12.04.17

 

PZ-News 

Kellerbrand in Kürnbach: Bewohner mit Drehleiter evakuiert - 12 Verletzte

Kürnbach. Am späten Nachmittag will die Flut an Blaulicht und Martinshornklängen in Kürnbach nicht abreißen. Um 16.23 Uhr geht ein Notruf bei der Feuerwehr ein. In einem Mehrfamilienhaus an der Adlerstraße ist das komplette Treppenhaus verraucht. Die Bewohner von sechs Wohnungen können sich nicht mehr selbst ins Freie retten, sondern warten hinter Fenstern und auf Balkonen auf die Retter.

Die Freiwillige Feuerwehr Kürnbach, die mit 25 Mann angerückt kam, organisierte schnell Verstärkung. Aus Sulzfeld kamen 18 Feuerwehrleute, aus Oberderdingen-Flehingen waren es 12. Mit der Drehleiter wurden die Menschen von den Balkonen geholt, in einem Fall musste eine Person über eine Steckleiter gerettet werden. Zuvor hatte bereits ein Nachbar begonnen, den Bewohnern aus dem ersten Stock über eine Leiter ins Freie zu helfen.

Im Grunde, so Hartmut Grüneich, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kürnbach, sei die Evakuierung ruhig und kontrolliert abgelaufen, weil auch die Hausbewohner nicht in Panik verfallen seien. Und das trotz Brandrauch, der sich unter den Wohnungstüren hindurch auch in die Wohnräume zog. So mussten zwölf Menschen, Erwachsene und Kinder, wegen Rauchgasvergiftungen vom ebenfalls in großer Personalstärke angefahrenen Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Der dichte Rauch im Treppenhaus stammt von einem Kellerbrand, dessen Folgen durch die offen stehende Kellertüre verschärft wurden. Für die Feuerwehr sei es schwierig und zeitaufwändig gewesen, so Grüneich, den Brandherd zu lokalisieren. Unter Atemschutz seien zwei Trupps vom Gebäudeinneren und von außen in die lichtlosen und komplett verqualmten Kellerräume vorgedrungen. Der eigentliche Kellerbrand sei dann vergleichsweise schnell gelöscht worden.

Der dichte Rauch, der sich im ganzen Haus und auch in einigen Wohnungen recht stark verteilen konnte, hat das Haus vorerst unbewohnbar gemacht. Armin Ebhardt, Bürgermeister der Gemeinde Kürnbach, war selbst vor Ort. Er machte sich ein Bild von der Lage und vermittelte den Hausbewohnern Notunterkünfte.

Die Brandursache muss erst noch von der Kriminalpolizei ermittelt werden. Die Beamten aber können sich erst ein genaues Bild von der Situation vor Ort machen, wenn die Kellerräume wieder begehbar sind. Der Keller soll auch von außen zugänglich gewesen sein.

Der Schaden wird von der Polizei auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Quelle: Thomas Kurtz, Pforzheimer Zeitung / PZ-News,  11.04.2017

 

   
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