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12.01.2017 - Ernstfall in der neuen Integrierten Leitstelle wird getestet

Details

Stadt-/Landkreis Karlsruhe. Zu einer ersten Belastungsprobe der neuen Integrierten Leitstelle Karlsruhe (ILS) trafen sich die Vertreter der beteiligten Partner, der Bürgermeister der Stadt Karlsruhe Klaus Stapf, der erste Landesbeamte des Landkreises Karlsruhe Knut Bühler und der Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverband Karlsruhe Jörg Biermann, mit den jeweiligen Führungsspitzen von Feuerwehr und Rettungsdienst des Stadt- und Landkreises Karlsruhe, am Donnerstagvormittag im dortigen Neubau in der Zimmerstraße.

Nur noch wenige Wochen sind es, bis zum planmäßigen Umzug der Feuerwehrleitstelle und der Rettungsleitstelle in die neue, hochmoderne ILS Karlsruhe. Grund genug also, um bei einem Lasttest den Echtbetrieb der Leitstelle zu simulieren. Unter Volllast wurden Notrufe und Amtsleitungen eingespielt und somit der Alltag einer Leitstelle simuliert. Ab 11:30 Uhr waren auch Medienvertreter herzlich eingeladen, um sich bei der Belastungsprobe, welche durch die Vertreter von Feuerwehr, Jürgen Bordt und Daniel Schillinger, und des Rettungsdienstes Stefan Sebold geleitet wurden, Informationen rund um die Leitstelle zu erhalten und die Gelegenheit zu bekommen erstmals einen dargestellten Echtbetrieb in der ILS Karlsruhe zu erleben.

Seit Ende 2016 laufen nun die Praxiserprobung und die Einweisung der Mitarbeiter in die Leitstellentechnik der neuen Integrierten Leitstelle Karlsruhe. Insgesamt werden 59 Mitarbeiter an der ILS eingesetzt werden. Davon sind 30 Mitarbeiter vom Rettungsdienst und 29 Mitarbeiter von der Feuerwehr. Am 14.03.2017 wird der Umzug der Feuerwehrleitstelle und eine Woche später, am 21.03.2017 der Umzug der Rettungsleitstelle in den Neubau von statten gehen. Bis dahin müssen jedoch noch die ein oder anderen einige Abläufe geprüft und abschließend eruiert werden.

Bericht und Bilder: Fabian Geier, Kreisfeuerwehrverband Karlsruhe, 12.01.17

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Dazu ein Bericht des DRK-Kreisverbands Karlsruhe

Integrierte Leitstelle wird unter Volllast getestet – simulierter Echtbetrieb erfolgreich gemeistert

Das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Karlsruhe e. V., die Stadt Karlsruhe und der Landkreis Karlsruhe stellen gemeinsam die neue Integrierte Leitstelle vor. „In 8 Wochen wird die neue Integrierte Leitstelle Karlsruhe (ILS) offiziell in Betrieb gehen“, so Bürgermeister Klaus Stapf. „Das Ergebnis ist eine moderne, zukunftsweisende Einrichtung, die auf dem neuesten Stand ist.“ Der Neubau der gemeinsamen Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe ist ein Sicherheitsgewinn für die Bevölkerung. Auch Erster Landesbeamter Knut Bühler ist gespannt auf den heutigen Tag. Zum ersten Mal wird die ILS mit eingespielten Anrufen und virtuellen Einsätzen unter Volllast getestet. Die Leitstellen Disponenten wurden in den letzten Wochen bestens durch Praktika, intensive Schulungen und Fachlehrgänge auf den Echtbetrieb vorbereitet. 30 Mitarbeiter des Rettungsdienstes und 29 Mitarbeiter der Feuerwehr werden in Zukunft Notrufe entgegennehmen. Mit 130.000 Einsätzen im Rettungsdienst und 6.000 Einsätzen bei der Feuerwehr ist viel im Stadt- und Landkreis Karlsruhe zu tun.

Durch den Neubau der ILS befinden sich nun alle Einsatzkräfte unter einem Dach. Für den Notruf-Wählenden ist dies wesentlich unkomplizierter, denn die Alarmierungszeit wird so verringert, was letztendlich den betroffenen Bürgern zu Gute kommt. Auch Yannick Bengert, Rettungsassistent des Deutschen Roten Kreuz in Karlsruhe wird in Zukunft in der neuen ILS Notrufe entgegen nehmen. Die Abfrage und Erfassung der Notrufe sieht Bengert direkt vor sich auf einem Bildschirm, von hier aus kann er alles in die Wege leiten um bestmöglich zu helfen. Außerdem muss Bengert priorisieren. Liegt ein nichtdringlicher Einsatz, ein Notfall oder sogar ein größeres Ereignis von erheblicher Bedeutung vor?

„Neben verringerten Alarmierungszeiten“, erklärt Stefan Sebold, Leiter der Integrierten Leitstelle Karlsruhe „stehen den Einsatzkräften auch eine bessere Technik zur Verfügung, welche die Organisation der kompletten Leitstelle vereinfacht“. Der Leitstellen Disponent hat zum Beispiel die Möglichkeit per Knopfdruck Hilfe von Kollegen anzufordern und um Ruhe zu bitten, wenn zum Beispiel per Telefon reanimiert werden muss. Ein weiterer Vorteil ist die Zusammensetzung der Disponenten in der Integrierten Leitstelle, so sitzen immer ein Mitarbeiter aus dem Rettungsdienst und der Feuerwehr an einem Tisch, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Am 14.03.2017 wird die Feuerwehr in die neue ILS einziehen und am 21.03.2017 auch die Rettungsleitstelle, um dann in Vollbetrieb zu gehen. „Wir bedanken uns schon jetzt für die tolle Zusammenarbeit der Stadt- und Landkreis Karlsruhe mit dem Deutschen Roten Kreuz und freuen uns auf die Zukunft der neuen Integrierten Leitstelle Karlsruhe“, so DRK-Kreisgeschäftsführer Jörg Biermann. 

Quelle: DRK-Kreisverband Karlsruhe, 13.01.2017

Fotos: DRK Kreisverband Karlsruhe

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